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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Fingersätze digitalisieren

Ich habe schon immer ungern aus Originalnoten gespielt, weil die x-te Eintragung mit Bleistift über die y-te Radierung gerade nicht gut lesbar ist. Wenn dann der Bleistift noch gegen die Druckerschwärze ankämpfen muss … . Gut lesbar ist etwas anderes.Bei Stücken, die ich intensiv übe, mache ich mir die Noten mit meinem Notensatzprogramm selber und genieße den Vorzug eines farbig strukturierten Fingersatzes. Dadurch bin ich optisch ein ziemlich verwöhntes Kerlchen geworden.

Seit einigen Tagen besitze ich einen neuen Scanner, dessen Scanqualität meinen alten Scanner meilenweit schlägt. Das Experimentieren mit dem Scanner und meine Erfahrung mit elektronischer Bildbearbeitung haben mich auf eine Idee gebracht, wie ich mir unter Umständen bei weniger wichtigen Stücken den doch etwas aufwändigen Weg über das Notensatzprogramm sparen kann.

  1. Noten schwarzweiß mit Photoshop einscannen
  2. Unerwünschte Fingersätze außerhalb der Notenzeilen mit der Lassofunktion markieren und löschen
  3. Unerwünschte Fingersätze innerhalb der Notenzeilen mit einem kopierten Notenzeilenausschnitt oder geeignetem Fingersatzschnipsel überdecken.
  4. Noten ausdrucken
  5. Weitere Fingersätze mit bunten Filzstiften in die ausgedruckten Noten eintragen.
  6. Wiederum als Farbscan einscannen und mit Farbbereichsauswahl die farbigen Fingersätze markieren, kopieren und dann in den älteren Scan einfügen. Notfalls zu Recht schieben.

Manche meiner Filzstifte z.B. der hellgrüne sah etwas zu verändert und blass auf dem Ausdruck aus.

Ich markierte die hellgrünen Fingersätze mit der Farbbereichsauswahl und füllte sie dann mit dem Farbverlauf. Ich wählte zwei Mal dasselbe Grün und ziehe dann den Farbverlauf über die ganze Seite. Die markierten Bereiche wurden dann komplett grün ausgefüllt und der Fingersatz erstrahlte in dem gewünschten Hellgrün.

Weil es mich dann auch interessiert hat…. Bleistiftreste nach dem Radieren kann man in PS lindern. Erstaunlicher Weise ging das unter der Funktion Farbbereich auswählen mit der Funktion „Lichter“.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 5. März 2010 um 08:14 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: praktisch abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .