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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Handschriftliche Fingersätze digitalisieren

Wie im Artikel „Noten per Stifteingabe“ geschrieben, besitze ich neuerdings ein Grafiktablet. Meine fortgeschrittenen Schüler werden gerne, aber stöhnend bestätigen, dass ich ein technischer Analysefanatiker bin. Noch viel schlimmer, man soll die ganzen Analysen auch noch eintragen.

Weil mir das so wichtig ist, trage ich auch das bei Stücken für Schüler für die „Ewigkeit“ ein. In dem Artikel „Fingersätze digitalisieren“ habe ich beschrieben wie. Praktisch war das Verfahren gerade nicht.

Also habe ich probiert, ob das mit dem Grafiktablet besser funktioniert. Ich kann ja jetzt quasi in die Datei direkt hineinschreiben.

Gegen meine Befürchtungen werden die Notizen nicht krakelig.

Bloß es gibt ein kleines bis großes Problem. Das Größenverhältnis des Bildschirms zur Arbeitsfläche des Grafiktablets. Der Normalfall dürfte sein, dass die Arbeitsfläche kleiner als der Bildschirm ist. Bei mir würde ich sagen Arbeitsfläche 13 Zoll zu 17 Zoll Bildschirm. Dies führt dazu, dass meine Stifteingabe auf dem Bildschirm größer ist, als ich sie auf der Arbeitsfläche mache.

Das ist per se kein Problem, weil ich den Bildschirminhalt so skalieren kann, dass meine Eingabe von der Größe her zu den Noten passt.

Jetzt ist bei mir die Diskrepanz mit 13:17 noch nicht so groß. Aber wenn jetzt jemand ein kleineres Tablet aber vielleicht einen 27 Zoll Bildschirm hat, dann muss er so stark in sein Dokument hineinzoomen, dass unter Umständen kein praktisches Arbeiten mehr möglich ist, weil die Noten zu groß auf dem Bildschirm sind.

Da ich mich wegen des Grafiktablets mit Bildbearbeitung beschäftigt habe, weiß ich endlich, dass es in Bildbearbeitungsprogrammen Ebenen gibt und ein wenig was man mit Ebenen anstellen kann.

Persönlich würde ich empfehlen, den Fingersatz in eine zweite Ebene eintragen. Dies hat den Vorteil, wenn man seine Eintragung wegradieren muss, dass die Noten unberührt bleiben.

Apropos Radieren. Störende Angaben der Vorlage lassen sich damit leichter und besser entfernen, als mit Ausschneiden und Ersatznotenzeilenflicken.

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass dieses Radieren mit dem Grafiktabletstift besser geht. Aber es geht auch nicht schlechter.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 29. Dezember 2017 um 08:17 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Gitarrenunterricht, Lernen, Noten, praktisch, Software, Übematerial abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .