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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Der Rhythmus von Aufschlag- und Abzugsbindungen

In Anlehnung an den Artikel Metronom virtuell ist mir eine Idee gekommen, deren Wirksamkeit ich nicht überprüfen kann, weil ich momentan dieses Thema bei keinem meiner Schüler bearbeite.Aufschlag- und Abzugsbindungen werden ganz gerne rhythmisch unpräzise gespielt, leider wird das vom Schüler nicht gemerkt.

Eine meiner Erklärungen dafür ist, dass das Gespielte die Vorstellung bestimmt und damit eine Kontrolle durch die Vorstellung nicht funktionieren kann.

Die Idee zur Lösung, die Vorstellung muss geschützt werden. Also eine rhythmisch korrekte Vorstellung muss im Schüler „erzwungen“ werden.

Wie könnte das gehen? Meine Idee, man stellt sich die Stelle zu einem Metronom vor, welches die kleinsten Notenwerte der Stelle vorgibt. Dazu versucht man sich, die Stelle vorzustellen. Das Ziel dabei soll sein, dass der Anfang der Töne in der Vorstellung mit den Klicks des Metronomes zusammenfällt.

Ein anderer Grund für die rhythmischen Unsauberkeiten bei Abzugs- und Aufschlagsbindungen dürfte sein, dass der Beginn einer Bewegung mit dem Erklingen des Tones gleichgesetzt wird. Deswegen kann man die oben beschriebene Methode erweitern.

Man versucht sich bei einer Aufschlagbindung das Auftreffen der Fingerkuppe auf dem Griffbrett vorzustellen und achte darauf, dass dieses mit dem Klick des Metronomes zusammenfällt. Bei einer Abzugsbindung stellt man sich vor, wie die Fingerkuppe die Saite verlässen.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 9. November 2012 um 08:44 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Gitarre lernen, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .