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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Tempo durch Rhythmus

In dem Artikel „Alles was Du denken kannst, kannst Du auch spielen“ habe ich erzählt, dass ich in der Vorstellung bei Fragen des Tempos ähnliche Barrieren in der Vorstellung wie in der Wirklichkeit hatte.

Eine meiner Ideen war auch, mir den Lauf mir schnell vorzusingen. Das Problem dabei ist, wenn ich versuche auf irgendwelche Silben zu singen, um denn genauen Rhythmus des Laufes mitzubekommen, verklemmte sich ziemlich schnell die Zunge und kam nicht hinterher.

Die andere Methode, mehrere Töne auf eine Silbe zu singen, funktioniert in Fragen des schnell Singens wesentlich besser. Aber der Klangeindruck war mir zu schwammig und zu wenig hilfreich.

Zufällig habe ich jetzt mal versucht laut zu meinem Metronom zu zählen und geriet dabei ins Singen. Erstaunt stellte ich fest, wie ich mit meinen Zählwörtern über eine Laufstelle flutschte. Ich machte das ein paarmal und versuchte dann den Lauf zu spielen und stellte fest, ich hörte ihn deutlicher in mir voraus und er viel mir auch leichter zu spielen.

Ich habe ein wenig herum experimentiert. Der Effekt funktioniert auch mit ganz herkömmlichen Wörtern. Mit dem Wort „Suppenteller“ kommt mein Mundwerk zum Beispiel wunderbar zu Recht. Die Wörter sollten eher aus Silben bestehen, die mit weichen Konsonanten beginnen.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 1. Oktober 2010 um 08:54 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Rhythmus, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .