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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Ergoplay – Saugnapflösungen

Die Beschäftigung, wie hält meine Ergoplaystütze auf Schelllack besser aus dem Artikel Adhäsionsfolie, Schellackpolitur und Ergoplay ist noch ein wenig weiter gegangen.

Das mit der Adhäsionsfolie haben die Saugnäpfe dann nach längerem Einsatz vermutlich erledigt, weil sie beim Abnehmen der Stütze die Folie gleich mit von der Gitarre abgezogen haben.

Ich spiele seit mehr über 20 Jahren mit dem Urmodelle der Ergoplaystützen, der Ergoplay Professional.  Dass bei dieser Stütze eigentlich nur zwei Saugnäpfe gut saßen, habe ich hingenommen und auf den Schelllack geschoben.

Jetzt ist einem Schüler mit etwas höherem Bauchumfang immer wieder die Gitarre weggerutscht. Meine spontane Idee war, ich könnte die Gitarre mit der Auflagefläche meiner Ergoplaystütze im Oberschenkel verkeilen.

Bloß das funktionierte nicht, weil wegen des Bauches des Schülers ich die Stütze so stark knicken musste, sodass die drei Saugnäpfe keine Ebene mehr bilden konnten. Also entweder haftete der einzelne Saugnapf an der Zarge oder das Saugnapfpaar. Alle drei konnte ich nicht dazu bewegen, sich an der Zarge festzusaugen.

Darauf sah ich mir die Saugnapfebene bei meinem normalen Einsatz an und stelle fest, so eine richtige Ebene ist das auch nicht.

Da viele meiner Schüler*innen mit der Ergoplay Tappert spielen, probierte ich die aus. Selbes Problem in grün, ich bekomme nur ein Saugnapfpaar gut an die Zarge. Bei dem anderen Paar haftet meist nur ein Saugnapf an. Aber nicht so richtig.

Es gibt aber noch die Ergoplay Tröster. Bei der kann man den Neigungswinkel aller Saugnapfpaare in zwei Richtungen verändern. Gekauft, ausprobiert, und alle Saugnäpfe sitzen gut an der Gitarre. Das ganze System ist dadurch stabiler geworden.

Aber Achtung die Ergoplay Tröster ermöglicht andere Stellungen der Gitarre zum Oberkörper als die Professional und die Tappert.

Jetzt kommt noch zwei Tipps, wenn die Saugkraft der Saugnäpfe nachlässt. Es hilft sie mit Spüli sauber zu machen und/oder in heißem Wasser zu kochen. Es schadet auch nicht die Zargen sauber zu machen.

 

 

 

 

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 30. November 2018 um 08:23 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Gitarre lernen, Gitarrenunterricht, Instrumente, praktisch abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .