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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Paraphrase 6 über „Einfach üben” – Selbstkontrolle und Feedback

„Richtig“ und „falsch“ sind buchhalterische, keine künstlerische Bewertungen. Änderungsmöglichkeiten offen halten!
aus Einfach üben von Gerhard Mantel

Diese Überegel steht meiner Ansicht nach in ihrer emphatischen Formulierung etwas bezuglos zum eigentlichen Text. Das Begriffspaar „buchhalterisch“ versus „künstlerisch“  ist  falsch gewählt, sondern es müsste weniger romantisierend heißen, „ungeeignet Bewertungen“.

„Ungeeignet“  für was?

Ich habe in den Paraphrasen 5 a – d beschrieben, wie man die Wahrnehmung einzelner musikalischer Parameter üben könnte. Aber es geht auch darum, diese Fähigkeiten anzuwenden und zu entwickeln.

Das bedeutet aber auch, dass man sich als Übender nicht nur mit „falsch“ und „richtig“ bewertet, sondern einzelne Parameter  bewertet.
Nachdem  ich mit dem Zoom H2 in meinem Unterricht ein wenig herumexperimentiert habe, kann ich sagen, dass solche Aufnahmen diese Selbstwahrnehmung unterstützen, weil man bei einer Aufnahme nicht durch das eigene Spiel absorbiert ist.

Dabei denkt jeder an eine große technische Ausrüstung, die dazu erst gekauft werden muss. Doch es liegt doch mittlerweile einiges an Headsets  herum. Und wenn ich mir manche Interviews anhöre, die über VoIP gemacht worden sind, dann ist die Aufnahmequalität gar nicht so schlecht.

Also einfach mal ausprobieren, was mit den billigen Aufnahmetechniken möglich ist.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. Januar 2009 um 08:43 Uhr veröffentlicht von und wurde unter den Kategorien: Gitarre lernen, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .