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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Üben mit Melodyne – Teil 2

 Um mit Melodyne arbeiten zu können, müssen die Töne sauber getrennt werden. Das tut Melodyne zwar von selbst, aber die Grundeinstellungen sind für Gitarre nicht so gut. Mit der Erkennungsart „perkussiv“ sieht alles schon deutlich besser aus.

Aber Melodyne produziert bei der Notetrennung von Aufschlag- und Abzugsbindungen Ergebnisse, die eigenwillig sind.
Blobs vergrößern
Zuerst sollte man mit den grün markierten Buttons die Blobs horizontal und vertikal vergrößern. Denn dann tritt ein Vorteil der graphischen Darstellung von Melodyne im zu Tage. Man sieht im Vergleich zu anderen Soundeditoren eher, wo ein Ton anfangen könnte und wo aufhören.

Vergrößerte Blobs
Jetzt setzt man beim Transportfeld ein Häkchen bei Autostretch. Und gibt ein Tempo zwischen 15 und 30 BMP ein.
Dann drückt man die Taste F6 und spielt dann die Aufnahme ab. Man kann wunderbar den Cursor zu dem Blobs verfolgen. So kann man sehen, wo ein Ton beginnt, wenn Melodyne es nicht erkannt hat oder falsch erkannt hat.

Wenn Melodyne übereifrig war und mehrere Töne statt einem erkannt hat, dann markiert man die Blobs und drückt dann die Pfeil-Nach-Oben-Taste. Die Segmente werden dann verbunden.

Hat Melodyne Töne nicht getrennt, dann gibt es je nach Situation zwei Vorgehensweisen.
Wenn man den Blob in zwei Töne trennen muss. Blob markieren und die „Pfeil-Nach-Unten-Taste“ drücken.

Bei mehreren Tönen arbeitet man besser mit der Maus.

Ab und zu setzt Melodyne die Tongrenzen nicht sauber. Einfach mit der Maus verschieben.

Zum Kontrollhören gibt es auch noch schöne Möglichkeiten.

Einen Blob oder mehrere markieren und Alt+Space drücken. der markierte Bereich wird vorgespielt. Oder man verwendet die Pfeil-nach-linkes oder nach-rechts-Tasten. Dann wird der jeweils nächste Blob in die Richtung der Pfeiltaste vorgespielt.

Diese Methode ist besonders gut, um die Exaktheit der Tontrennung zu überprüfen, weil zwischen dem Abspielen der Blobs eine kleine Pause entsteht und dadurch klar wird, ob die Grenze getroffen wurde oder nicht.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 19. Juni 2009 um 08:28 Uhr veröffentlicht von und wurde unter den Kategorien: Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .