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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Feinkoordination zwischen Links und Rechts

Ich habe die Idee, die ich unter Koordination zwischen Links und Rechts hatte ausgearbeitet.  Ich habe die Signale aufgelistet, die man zu dieser Koordination verwenden kann und drei Bewegungsabfolgen notiert.

Signale in den Fingern

1)    Signale in der rechten Hand

  • Bewegungsanfang
  • Saite berühren
  • Saite verlässt Nagel
  • Ton wird wahrgenommen

Die Phase, zwischen der die Kuppe die Saite berührt und die Saite den Nagel verlässt, nenne ich Gleitphase.

2)    Signale in der linken Hand

  • Start Bewegung
  • Saite berühren
  • Landung auf Holz

Die Phase, zwischen der die Fingerkuppe die Saite berührt und auf dem Holz landet, nenne ich Restwegphase.

Bewegungsabfolgen

Die Bewegungsabfolgen sind darauf ausgerichtet ein möglichst gebundenes Spiel zu erreichen, weil dies das Hauptproblem im Gitarrenunterricht ist.

1)    Einen höheren Ton auf gleicher Saite greifen.

  • Finger links und rechts starten gleichzeitig und berühren gleichzeitig die Saiten
  • Gleitphase und Restwegphase starten gleichzeitig. Ein unterschiedliches Ende ist wahrscheinlich, aber kein Problem, weil links schneller ist als rechts. Wenn es einen zu lösenden Finger gibt, startet die Lösebewegung mit der Gleitphase.

2)    Einen tieferen Ton auf gleicher Saite greifen.

  • Finger links und rechts starten gleichzeitig und berühren gleichzeitig die Saiten
  • Gleitphase und Restwegphase gleichzeitig. Der zu lösenden Finger startet in diesem Moment die Lösebewegung.

3)    Den nächsten Ton auf anderer Saite greifen

  • Finger links und rechts starten gleichzeitig und berühren gleichzeitig die Saiten
  • Gleitphase und Restwegphase gleichzeitig.
  • Erst wenn der Ton hörbar ist, den zu lösenden Finger heben.

Signale links sind weiter verwendbar um Bewegungen wie Ausdrehen, Vorbereitung eines Fingers zu starten.

Die Methode wirkt eher indirekt, denn in einem normalen Bewegungstempo kann man diese Unterscheidungen nicht treffen. Aber die Auseinandersetzung sensibilisiert deutlich für schlechtes Fingertiming. Durch die Methode bekommt man ein Gefühl, wie die Finger zueinander stehen müssen.

Das bedeutet ist das Klangergebnis unbefriedigend, kann man abgleichen, standen die Finger so zueinander, wie festgestellt. Je nachdem wie die Antwort ausfällt, hat man eine mögliche Ursache oder weiß, dass man sich eine andere Ursache suchen muss.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 30. April 2010 um 08:37 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Übematerial, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .