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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Intervalle ohne Liedanfänge singen

Ich habe vor Kurzem mal wieder über eine Liste geschaut, welche Liedanfänge welchem Intervall entsprechen. Dabei fiel mir mal wieder auf, dass die Melodien alleine schon nicht die bekanntesten sind und nicht unbedingt das erste Intervall der Melodie das hilfreiche Intervall ist, sondern ein späteres Intervall im Melodieverlauf. Im Großen und Ganzen unpraktikabel.

Diese Erschwernisse treten bei den eher schwer zu singenden Intervalle auf. Also wer sich unsicher bei diesem Thema fühlt, helfen diese Tipps wenig. Genauso dürften die folgenden Tipps nicht für jeden hilfreich sein, weil sie gewisse Grundfähigkeiten voraussetzen. Ich halte sie aber für leichter handbar.

Tritonus aufwärts: Singe zwei kleine Terzen in Folge. Singe eine Quinte aufwärts und ein kleine Sekunde abwärts. Oder kleine Sekunde aufwärts dann eine Quarte.

Tritonus abwärts: Singe zwei kleine Terzen in Folge. Singe eine Quarte abwärts und ein kleine Sekunde abwärts.

Kleine Septime aufwärts: Singe eine Oktave aufwärts und ein kleine Sekunde abwärts. Singe einen Durdreiklang und füge eine kleine Terz hinzu. Letztlich singe einen Dominatseptakkord aufwärts. Das ist meist leichter als man denkt.

Kleine Septime abwärts: Singe eine Oktave abwärts und ein kleine Sekunde aufwärts. Singe zwei kleine Terzen abwärts. Die folgende große Terz singt sich fast automatisch. Letztlich singe einen Dominatseptakkord abwärts. Das ist auch meist leichter als man denkt.

Große Septime aufwärts: Singe eine Oktave aufwärts und eine kleine Sekunde abwärts.

Große Septime abwärts: Singe eine kleine Sekunde aufwärts und eine Oktave abwärts.

Dann gibt es noch Methoden für die Leute, die schon gemerkt haben, dass man die einzelnen Stufen einer Skala erkennen kann.

Tritonus aufwärts: Versuche den Ausgangston als Leitton (siebte Stufe) zu empfinden und singe dann die vierte Stufe.

Tritonus aufwärts: Versuche den Ausgangston als Leitton (siebte Stufe) zu empfinden und singe dann die vierte Stufe.

Tritonus abwärts: Versuche den Ausgangston als Gleitton (vierte Stufe) zu empfinden und singe dann die siebte Stufe.

Kleine Septime aufwärts: Versuche den Ausgangston als fünfte Stufe zu empfinden und singe dann die vierte Stufe.

Kleine Septime aufwärts: Versuche den Ausgangston als vierte Stufe zu empfinden und singe dann die fünfte Stufe.

Große Septime aufwärts: Versuche den Ausgangston als Grundton zu empfinden und singe dann den Leitton.

Große Septime abwärts: Versuche den Ausgangston als Leitton zu empfinden und singe dann den Grundton.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 6. April 2012 um 08:20 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Gehör, praktisch abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .