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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Fingerhygiene 1 – Auf dem Bund üben

In dieser losen Serie soll es um Übemethoden gehen, die gewisse Grundfähigkeiten der Finger stärken oder erhalten.

Die erste Methode habe ich unter dem Begriff „Auf dem Bund üben“ kennengelernt.

Ziel der Methode

  1. Die Finger greifen verlässlicher am Bund.
  2. Einprägen der Abstände auf dem Griffbrett
  3. Höhere Greifsicherheit

Durchführung

Statt am Bund zu greifen, greift man auf dem Bundstäbchen, sodass der Ton sich stumpf oder erstickt klingt. Wer Gitarrentechniken kennt, kennt diese unter dem Begriff „Étouffé“. Wenn man mit dieser Methode beginnt, kann man sie entweder nur mit sehr langsamen Rhythmus spielen oder langsam Ton für Ton quasi buchstabierend.

Wichtig

Am Anfang müssen gesetzte Finger nachkorrigiert werden, sodass sie wirklich auf dem Bund sitzen. Wenn der Sitz des Fingers nachkorrigiert werden muss, ist dies ein Fehler und muss weggeübt werden.

Wirkweise

Um den Étoufféeffekt zu erreichen muss extrem präzise gegriffen werden. Ein Millimeter nach links oder rechts führt zu einem falschen oder klar klingenden Ton. Dies hat zur Folge, dass man die Abstände auf dem Griffbrett exakt einhalten muss. Diese Fähigkeit beeinflusst dann auch die Abstände der linken Hand beim normalen Spiel. Greift man dann wieder am Bund, stimmen die Abstände und die weiteren Töne, werden auch am Bund gegriffen.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. März 2018 um 08:16 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Gitarrentechnik, Gitarrenunterricht, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .