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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Daumen-Reengineering

In letzter Zeit fällt mir bei manchen Schüler*Innen auf, dass sie nach einem Positionswechsel der linken Hand für jeden neuen Ton bzw. Anschlag den Daumen nachkorrigieren müssen.

Zuerst, woran liegt das?

Zur besseren Erklärung greife ich auf diese simple Tonleiter zurück.

 

Nach dem Lagenwechsel wird instinktiv der Daumen so gesetzt, sodass der erste Finger eine optimale Klemmung bilden können. Also der Daumen wird direkt gegenüber dem ersten Finger gesetzt.

Dies führt einerseits dazu, dass die Grundgelenkslinie nicht parallel zum Hals ausgerichtet ist. Andererseits, dass der dritte und vierte Finger vom Daumen wenig Unterstützung bekommen. Also wird dann beim Greifen des dritten und vierten Fingers der Daumen nachkorrigiert.

Wie findet man eine gute Daumenposition heraus?

Im konkreten Fall setzt man die drei Finger gemeinsam auf das Griffbrett. ohne dass der Daumen auf dem Hals liegt. Dann bewegt man den Daumen locker hin und her und legt ihn dann auf den Hals.

Allgemeiner gesprochen lautet die Vorgehensweise: Greife gemeinsam mit den Fingern auf dem Griffbrett, die mit einer Daumenposition gespielt werden sollen, ohne dass der Daumen auf dem Hals liegt. Bewegen den Daumen locker hin und her und setzte ihn dann hinten auf den Hals.

Warum soll der Daumen locker hin und her bewegt werden?

Wenn man ohne Daumen hinten auf dem Hals greift, verkrampft der Daumen ganz gerne. Wenn der Daumen verkrampft ist, dann legt es sich da ab, wo ihn die Verkrampfung positioniert.

Wenn er vor dem Ablegen locker ist, dann legt er sich eher auf die gute Position.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 23. März 2018 um 08:58 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Gitarrentechnik, Gitarrenunterricht, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .