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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Linke Handschonung 2 – Die linke Hand ist keine Zange

Anfänger versuchen grundsätzlich ihre Greifprobleme mit roher Gewalt zu lösen. Um Scheppergeräusche zu vermeiden, drücken sie wie Stiere. Bei Klassik ist das für die linke Hand nicht so schlimm, weil nur ein Finger drückt. Aber bei Akkorden muss man gleich mit mehreren Fingern ran.

Die Meisten tun das, was naheliegt. Sie verwenden den Daumen und die greifenden Finger wie die Backen einer Zange, die man gut zuzieht. Bloß das hält man konditionell nicht lang aus. Die Hand ermüdet und schmerzt.

Einen Teil der Kraft, um die Finger auf das Griffbrett zu drücken, erhält man anders, indem man die Gitarre über die Brust bricht.

Um zu begreifen, was ich meine, greife einfach einen Akkord und löse den linken Daumen vom Hals ab. Damit die linken Finger auf den Hals drücken können, muss der linke Arm ziehen und der rechte Unterarm muss entgegensteuern.

Damit habe ich auch schon die Übeform beschrieben, damit sich die linke Hand etwas verkrampft. Spiele die Passage ohne linken Daumen. Wenn dein Körper den Dreh herausgefunden hat, wie er durch das Gitarre-über-die-Brust-brechen zusätzliche Kraft für das Greifen bekommt, dann nutzt er diese und die linke Hand „erwürgt“ nicht die Gitarre.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 20. Oktober 2017 um 08:01 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Gitarrenunterricht, Liedbegleitung, praktisch, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .