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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Klassische Technik rockig

Es gibt ja so bestimmte Gitarrenlicks in der Rock- und Popmusik, die die meisten Schülerherzen höher schlagen lassen. Ich kann mich erinnern, dass die unter uns Gitarristen auf dem Schulhof teilweise heiß gehandelt wurden. Man spielt diese Sachen teilweise bis zum Erbrechen und übt dabei noch ein paar Techniken ein. Da ich in den letzten Wochen von mehreren Schülern zu diesem Thema gelöchert worden bin, hier eine Liste von Titeln und was man daran lernen kann.

Deep Purple – Smoke on the water

Das Eingangsriff (Nein das ist nicht das ganze Stück. Dieses Riff findet man selber raus und fragt nicht den Gitarrenlehrer, weil sonst wird man nie ein richtiger Gitarrist.)

Dieses Riff ist gut als Übung für Lagenwechsel über eine gegriffene Seite geeignet.

Lynard & Skynard – Sweet home Alabama

Das Intro ist gut für kurze Daumensprints und Aufschlagsbindungen. Dazu darf man aber nicht die vereinfachte Version, die man sehr häufig im Netz findet, verwenden.

Red Hot Chilli Peppers – Californication

Wenn man die Basslinie und die Gitarre des Intros verschmilzt, dann kann man wunderbar die Folge Aufschlag-Abzugsbindung als Triole üben. Zusätzlich kann man sich in dem Intro noch mit der pimi-Zerlegung auseinandersetzen.

System of a down – Roulette

Dieses Stück steht zwar in c-moll, wenn man es aber nach a-moll transponiert und nur in der ersten Lage spielt, dann kann man Transversalbewegungen und Fingervorbereitung daran mitüben.

Gary Jules – Mad World

Ist zwar ein Klavierpart, aber auf der Gitarre kann man das wunderbar mit „p – im“ spielen. Je nachdem, wie man es auf das Griffbrett legt, kann man auch Lagenwechsel mitüben.

Led Zeppelin – Stairway to heaven

Das Intro ist geeignet, um die Kondition für das Barre zu bekommen. Dann übt man auch noch Lagenwechsel bei Barregriffen.

Pohlmann – Der Junge ist verliebt

Über den Bekanntheitsgrad des Stückes kann ich nichts sagen. Das hat mal ein Schüler mitgebracht. Es handelt sich um eine simple, aber einprägsame Powerchordsnummer. Dabei kann man das gezielte Entspannen und Anspannen der linken Hand trainieren und ein exaktes Timing beim Lagenwechsel.

Nirvana – All Appologies

Wenn man die Bindungen als Glissandobindung macht, kann man damit Glissando üben.

Green Day – Wake Me Up When September Ends

Das Stück ist gut für die Zerlegungen:

  • p-i-m
  • p-i-ma-i
  • p-ma-i

U2 – Bloody Sunday

Hier nudelt man endlos die „p-i-m-i“-Zerlegung

Metallica – Nothing Else Matters

Dieses Stück lernte ich durch einen Schüler kennen.

Ich sank damals stark in seiner Achtung. Er präsentierte mir stolz den Anfang und wollte von mir wissen, was das ist? Ich antworte ihm, es würde sich um einen e-moll Akkord handeln. Vielleicht sollte man in den Theorieunterricht aufnehmen, e-moll ist der Metallicaakkord. Das würde viele Missverständnisse und Blamagen verhindern.

Mit dem Intro des Stückes kann man wunderbar die Zerlegung „p-i-m-a-m-i“ erarbeiten

Animals – The House of the rising sun

Die selbe Zerlegung wie bei Metallica. Aber die linke Hand ist anspruchsvoller. So kann man das Umgreifen von Akkorden bei Zerlegungen lernen.

Rolling Stones – Satisfaction

Unterstützt den Erwerb der Grundposition der linken Hand

The White Stripes – Seven Nation Army

Ebenso wie Satisfaction. Da es einige flotte Stellen gibt, ist das Stück gut für die Koordination „Daumen – linke Hand“ und der vierte Finger darf auch nicht so träge dabei sein.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 28. September 2007 um 08:10 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Lernen, Übemethodik abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .