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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Motivation und Handeln – (Buchansprechung)

Auf Grund meines Artikel „Mythos Motivation – Buchinspiration“ hat mich das Thema Motivation gefangen genommen und ich wollte mehr und genaueres darüber wissen. Deswegen besorgte ich mir das Buch Motivation und Handeln.

Vorneweg ich habe dieses Buch noch nicht durchgelesen. Das wird auch noch länger dauern, weil das Buch sich gerade nicht flüssig liest. Es ist angeblich Standardliteratur im Psychologiestudium und so ist es auch geschrieben.

Trotz alledem möchte ich meine ersten Erkenntnis schildern. Wie so oft, ist mir aufgefallen, dass die Ding, wenn man Standardliteratur der Psychologie liest, sich gar nicht mehr so einfach darstellen, wie die Populärpsychologie es darstellt. Motivation ist bestimmt nicht oder ist nur ganz selten, einen Reiz zu setzen und der Schüler ist der leidenschaftlichste Schüler aller Zeiten.

Die Dinge sind verwickelter, weil es nicht den Mechanismus der Motivation gibt, sondern unterschiedliche, die sich teilweise ergänzen, aber auch behindern. Im Jargon des Buches „Motivation ist ein multifaktorielles Geschehen.“

Aber in dem vorhin genannten Artikel „Mythos Motivation – Buchinspiration„habe ich schon heraus gearbeitet, wie wichtig es ist, wie Schüler unsere Aussagen wahrnehmen. Im Jargon des Buches „die kognitive Bewertung der Leistungssituation“.

Hauptsächlich differenziere ich jetzt mehr, ob gewisse Dinge in der möglichen Selbstverantwortung des Schülers liegen oder ob die Umstände für ein Ergebnis verantwortlich sind. Diese versuche ich den Schülern auch deutlicher zu machen.
Mir ist beim Lesen aufgefallen, wie teilweise ein verändertes Licht auf manche Unterrichtssituationen fällt und wie sich mir neue Verhaltensoptionen im Unterricht öffnen.

Letztendlich scheint es mir so, dass ich durch das Studium des Buches eine Sprache erhalte, die ich bisher eher diffus geahnt habe und damit besser darüber nachdenken kann.

Ich glaube das Buch ist einen Kauf wert. Aber man darf sich keine Rezepte für den Unterricht erwarten, sondern man muss versuchen das trockene Wissen in die Realität zu übersetzen.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 13. März 2009 um 08:51 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Buchbesprechung abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .