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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Tascam US-144 MK II – Erfahrungsbericht

Ich habe mir das Tascam US-144 MK II gekauft, weil ich mich über mein EMU 0404 USB zu sehr geärgert habe. Ist mein Leben dadurch besser geworden?Aus meiner Sicht der Dinge, ein eindeutiges „Ja“!Der Hauptgrund war, dass sich das EMU 0404 USB immer, wenn ich mit Melodyne gearbeitet habe, irgendwie aufgeschaukelt hat. Es polterte und rauschte nur noch so im Kopfhörer. Ich musste das EMU erst abschalten und wieder anschalten, dann das Programm abschalten und neustarten. Dieses Phänomen wurde immer schlimmer.

Persönlich vermute ich, das liegt daran, dass beim EMU durch die Lüftungsschlitze Staub in das Gerät eindringen kann, weil früher half, das Gerät ordentlich durchzupusten. Dann war für einige Zeit Ruhe. Aber diese Pusteintervalle verkürzten sich, und irgendwann hat es mir gereicht.

Wie schlägt sich nun das Tascam US-144 MK II. Zum Klang kann ich nichts sagen, weil mein Equipment zu lausig ist.

Aber das Tascam US-144 MK II scheint um einiges weniger zickig zu sein. Das oben beschrieben Aufschaukelproblem habe ich bisher noch nicht erlebt. Auch erzeugt das Tascam US-144 MK II keine Aufnahmefehler. Diese Aufnahmefehler waren zwar beim EMU nicht hörbar, aber wurde bei Samplitude angezeigt.

Als solches wirkt das ganze Gehäuse des  Tascam US-144 MK II stabiler, und es wird wahrscheinlich auch kein Staub hineinkommen. Zumindest nicht so leicht.

Das EMU bekam seinen Strom über ein Netzgerät, dass Tascam US-144 MK II über den USB-Anschluss.

Bestimmten Berichten im Netz zur Folge, soll aber mancher USB-Anschluss zu wenig Strom für das Tascam US-144 MK II liefern. Ein USB-Hub mit eigener Spannungsversorgung soll Abhilfe schaffen.

Was ich persönlich sehr gut finde, ist die Möglichkeit, den Sound zwischen Rechner und dem Mikro für den angeschlossenen Kopfhörer bzw. Lautsprecher aus zu balancieren.

Was mir auch positiv aufgefallen ist, der zugemischte Sound vom Kopfhörer ist sehr klar und sehr wenig verzerrt, verglichen zum EMU und anderen Audiointerfaces, die ich bisher in der Hand hatte. Auf das Softwaremonitoring verzichte ich deswegen teilweise. (Obwohl die eigene Gitarre mit dem Sound einer Kathedrale ist schon etwas Feines.)

Eine weiter sehr erfreuliche Tatsache ist, dass ich das Tascam US-144 MK II einfach abschalten kann, ohne dass meine Programme, die angeschaltet sind und etwas mit Sound zu tun haben, neugestartet werden müssen oder sogar abstürzen. Das EMU war da ein wahrhaftiger Quälgeist. Und das habe ich auf drei Rechnern so erlebt.

Der kostenlose Asio Treiber Asio4All lässt sich, soweit ich es ausprobiert habe, auch mit dem Tascam US-144 MK II zusammenbringen. Mein EMU hat da immer ganz gerne gestreikt.

Im Großen und Ganzen, habe ich mir durch diesen Kauf, das Leben leichter gemacht.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. April 2010 um 08:38 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Allgemein abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .