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Gitarrenunterricht in Frankfurt

Dipl.-Gitarrenlehrer Stephan Zitzmann

Poprhythmik knacken (Teil 1)

Heute versuche ich mal zu erklären, wie man mit der Rhythmik von Popmelodien klar kommt. Jemand fragte in einem Forum, wie man mit diesen ganzen Überbindungen und Synkopen fertig werden könnte.

Ich habe darüber nachgedacht und bin auf eine Methode gestoßen, die ich für sehr wirksam halte. Höchstwahrscheinlich habe ich aber das Rad noch einmal erfunden, weil eine dunkle Ahnung sagt mir, dass das jemand sich schon mal ausgedacht hat.

Der Kern meiner Nacherfindung ist, die Zählweise bzw, die Zählworte nach einer Weile in rhythmische Wörter umzuwandeln. Der andere Kern: „Auf einer bestimmten Ebene betrachtet, bestehen Rhythmen aus wenigen immer wiederkehrenden Modellen.“

Lade dir diese PDF-Datei mit rhythmischen Bausteinen herunter.

Jetzt fängst Du an in einem gemütlichen Tempo „Cha-ka-ti-ri“ zu sprechen. Jede Silbe steht für eine Sechzehntel. Dann tippe mit dem Fuß die Viertel so mit, so dass er bei „Cha“ den Boden berührt und bei „ti“ am höchsten Punkt der Fußbewegung.

Du wirst bemerken, dass Du in gewisser Weise damit auch die Achtel markierst. Dann klopfst Du mit deiner Hand oder spielst mit Wechselschlag. das erste Rhythmusmodell. In unserem Fall sind das die reinen Viertel.

Wenn die Sache sehr stabil läuft, veränderst Du dein Sprechen. Du sprichst nur noch die Silben mit, auf denen ein Notenwert steht.

Übe höchsten nur zwei Modelle über eine Woche lang.

Damit das ganze nicht so trocken ist, kannst Du versuchen statt mit Metronom zu üben mit einem deiner Lieblingsmusikstücke zu üben. Am Anfang sollte diese Stücke aber eher ein langsames Tempo haben. Wenn Du deine Gitarre verwendest, greife einfach einen Ton der jeweils verwendeten Harmonie.
Wenn Du ein Programm wie „Band-in-a-Box“ hast, verwende dies, statt eines Metronoms
Damit hast Du die Basis geschaffen, wie mit der Du dich dann der Poprhythmik nähern kannst. Darüber mehr in einem späteren Artikel.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 17. August 2007 um 08:26 Uhr veröffentlicht von Stephan Zitzmann und wurde unter den Kategorien: Lernen abgelegt. | Es gibt keinen Kommentar .